Reality Generator Ablaufschritte

Wie in einem vorhergehenden Blog bereits als Trance vorgeführt gibt es ein wunderschönes Format, das man bei der Erschaffung von Zielen verwenden kann: Der Reality Generator. Eine Mischung zwischen NLP und schamanischer Arbeit. Hier in der Version für NLPler, Das bedeutet ich benutze Feinheiten wie Submodalitäten und es ist als Vorgehensweise für der Arbeit mit jemandem anderen (hier Klient) erklärt.

Vorbereitung : Im Vorfeld ist es gut, zu erklären, das die sogenannten Chakras Bündelungen von Nervensystemen sind, welche die Kraft haben im Körper-Geist-System Regulationsvorgänge zu unterstützen. Der Geist braucht den Körper und die Chakras sind Kommunikations-Knotenpunkte.

  1. Erarbeite mit Deinem Klienten ein grobes Ziel in dem Du die Regeln der Ziele-Erarbeitung beachtest. Also ist das Ziel realistisch und erreichbar, aber auch mehr als das was der Klient jetzt schon hat. Und es soll attraktiv sein. Beim Erarbeiten bitte Deinen Klienten dies als inneres Bild zu erschaffen – also als Repräsentation in VAKOG. Dieses Bild darf sich jetzt  im dritten Auge ansiedeln, das bedeutet der Klient ist mit dem Blick leicht nach oben gerichtet. Suggestion: Erschaffe Dein Ziel jetzt mit Deinem Dritten Auge. Hinterfrage die Submodalitäten des Ziels – Ist es hell oder dunkel, kontrastreich oder nicht? Welche Farben stehen im Vordergrund? NLP Geübte können hier  noch weiter fragen. Merke die Submodalitäten, welche sich ergeben.
  2. Bringe das Bild in eine Wortform: Bilde ein bis zwei Sätze, die im Präsens ausgedrückt das Ziel so beschreiben als hättest Du es bereits erreicht. Suggeriere: Bringe das Bild tiefer in das Halschakra und finde einen Ausdruck dafür. Welche Worte müssen dafür auch anderen gesagt werden?   Es sollte körperlich nach unten gebracht werden. Assoziiere und induziere: Die Farbe und Submodalität fließt in Dein Halschakra. Merke wie Du das Ziel klarer aussprechen kannst.
  3. Bringe jetzt das Bild mit dem Ausdruck ins Herz! Die Hauptebene ist das kinästhetische Repräsentationssystem. Also frage : Wie fühlt sich Dein Ziel an, wenn Du es mit der Kraft des Herzens (oder Herzchakras) verbindest? Welche Submodalitäten, Farben, Gefühlsempfindungen kommen mit zum Ziel dazu, wenn Du es „wirklich“ zulässt und zu einer Herzensangelegenheit werden lässt. Warte als Coach bis die Verbindung von Gefühl und verstärktem Bild stattgefunden hat, Im Coaching können hier schon Hindernisse auftreten, die man mittels Reframing verarbeiten sollte.
  4.  Bitte Deinen Klienten jetzt das Ziel mit seinen Farben und Submodalitäten jetzt in den Solarplexus zu bringen. Hier ist die Ebene des Erschaffens. Der Bauch regiert mit eigenen Gefühlen auf die Ebene dessen was umgesetzt werden kann. Manchmal kommen hier Ängste manchmal auch Umsetzungspläne. Aber egal was, suggeriere : Lass das Ziel jetzt vom Herzen in den Bereich der inneren Umsetzung – das Bauchchakra – fließen. Halte dabei den Energiestrom vom Herzen aufrecht, so dass das vorherrschende Gefühl das des Herzens ist. Warte solange, bis Stabilität erreicht wird. Unterstütze mit den Submodalitäten.
  5. Die nächsten zwei Blöcke sind eine Trancearbeit und benötigen viel weniger Kommunikation als vielmehr Führung. Nächste Suggestion: Bringe jetzt das Ziel in das Chakra der Kreativität. Im Nabelchakra ist die Kraft des Erschaffens. Kreativität im Sinne von Neuentstehen lassen. Wie ein Same der gelegt wird, kann hier das neue beginnen zu reifen und sich mit den Kräften von Kreativität und Wachstum verbinden. Bringe das Bild mit all seinen Farben in diesen Bereich und unterstütze es mit der Kraft des Herzens. Pflanze es aus liebe ganz tief in Dir ein, damit es dort wachsen kann. Übergebe dieses neue Bild Deinem Körper.
    Solltest Du einen mehr rationalen Klienten haben, dann kannst Du auch fragen welche Ideen er dazu noch nutzen kann oder was die ersten Schritte im Wachstumsprozess sind. Wichtig ist die Affirmation: Jetzt wird dies gepflanzt und Realität.
  6. Und verbinde es mit der nährenden Energie des Basischakras. Der Verbindung am Ende des Steißbeins zu den Energien des Lebens. Leben ist etwas was genährt wird. Und diese Kraft ist immer da. Verbinde Dein Ziel innerlich mit der Kraft der Erde, der Ressourcen, die Du hast oder einfach nur mit der Kraft des Lebens. Du bist dabei Teil des Ganzen. Jedes Atom in Dir stammt aus der Erde und wandert dahin zurück. Lass Dich also von dieser Kraft erfüllen. Lass die Farben erblühen und das Wachstum darf sich beschleunigen, „Energien Deines Lebens werden umgelenkt und für dieses Projekt genutzt“. Weil es eine Herzensangelegenheit ist.
  7. Zeit lassen
  8. Zurück durch die Chakren. Bringe diese Energien jetzt Schritt für Schritt nach oben und nimm wahr was sich in dem jeweilgen Chakra ändert, bis Du im Hals angekommen bist. Vielleicht braucht es einen Ton um das Gefühl auszudrücken oder einen veränderten Satz.
  9. Und dann schau Dir das Bild nochmals an. Was ist anders?
  10. Und zum Schluß sende Dein Bild über den Scheitel an Universum. Das bedeutet nicht das Du die Verantwortung dafür abgibst, sondern nur, dass Du das Universum um Unterstützung bittest. Und Du wirst sehen – Veränderung ist möglich.
  • Stirnchakra – Bilderschaffen – Visionen haben
  • Hals Chakra – Ausdruck finden
  • Herz – Chakra – Das Ziel lieben lernen
  • Bauch – Chakra – Die Hindernisse und Ängste überwinden
  • Nabelchakra – Die Energie des Erschaffens aktivieren
  • Basischakra – Teil des Ganzen werden.
  • Dann zurück und ins Scheitelchakra – Wunsch ans Universum