NLP–Mentorentechnik

Dieses  NLP Format “Mentorentechnik” gehört auch in die Reihe der Modeling Techniken, die mittels Ankertechniken durchgeführt wird.

Ziel der Übung: Verhaltensänderung bei schwierigen Situationen “Stuck-States”.

Anwendungsbereiche: Neue Verhalten zu erlernen und neue Wahlmöglichkeiten erschaffen.

Selbstanwendung: In kleinem Umfang mit sich selbst durchführbar.

 

Ablauf:

Ein Mentor ist ein Ratgeber, eine weise Person oder ein Berater. Es können reale oder fiktive Mentoren als Ressource genutzt werden

Die wesentlichen Schritte sind:

A ) Bodenanker erschaffen: Schwierige bzw. verbesserungswürdige Situation, META, ICH (assoziert), Mentor 1 (M1), Mentor 2  (M2), Mentor 3 (M3)

1.     Stelle dich auf die Meta-Position und denke an eine für dich schwierige Situation. Nimm von außen wahr, was es bezüglich dieser Situation zu sehen, zu hören, zu fühlen gibt. Nimm insbesondere von außen Deine Körperhaltung wahr (VAKOG).

2.     Gehe auf den Ort der schwierigen Situation und erlebe diese so, als ob sie jetzt geschehen würde. Nimm Deine entsprechende Körperhaltung ein. Spüre kurz wie sich diese anfühlt.

3.     Gehe wieder auf die Metaposition, verändere deine Körperhaltung bis das Gefühl sich wieder normalisiert hat.

B) Ressourcen als Mentoren suchen

4.     Welche Eigenschaft, Fähigkeit, innere Einstellung, Verhaltensweise etc. würde dir am Ort der schwierigen Situation gut tun? Was davon ist das wichtigste? Was wünschst du dir am meisten? Was wurde im Zielrahmen vorher schon angesprochen?  

5.     Denke jetzt dissoziiert an einen Mentor, der diese Eigenschaft, Fähigkeit usw. hat und der dir als Mentor helfen kann. Erwähne aus Coach : “Ein Mentor kann eine Person sein, die du kennst oder gekannt hast, eine Person aus der Geschichte, aus einem Film oder einem Roman, ein Fantasie-Wesen, ein Schutzengel oder… 

6.     Stelle dir diesen 1. Mentor beim Ort M1 vor. Nimm die Körperhaltung, Mimik die Bewegung der Hände, VOKOG und seine Präsenz wahr.  

7.     Stelle dich auf M1 und gehe in den Körper des Mentors hinein. Erlebe deinen Mentor von innen. Mach die Körperhaltung, die Bewegung der Hände, den Gesichtsausdruck, die Ausstrahlung deines Mentors nach. Erlebe das Lebensgefühl des Mentors. (Wenn im Hineingehen ein unangenehmes Körpergefühl aktiviert wird, dann gehe von M1 wieder auf die Meta-Position. Bewege dich und schüttle dich, bis du wieder in einem guten inneren Zustand bist. Dein Unbewusstes hat dir gesagt, dass dieser Mentor für dich nicht geeignet ist. Such dir einen anderen Mentor). 

8.     Wenn alles OK, dass sei jetzt Dein Mentor. Blicke Dich selbst aus den Augen Deines Mentor an und gib dir dort Ratschläge, Ideen, Tipps. Vielleicht könntest Du Erfahrungen des Mentors erzählen, wie er soclhe Situationen gelöst hat oder überhaupt nicht benötigte

9.     Sende jetzt die Veränderung als symolisierte Energie mit Farbe, Symbol, Ton, Motto, Gefühl und Bewegung zum Ort ICH.

10. Mache dies mit jedem Mentor. Gehe dazwischen immer wieder zum META.

C) Ressourcen auftanken

11. Gehe auf Deinen eigenen Platz. Spüre die Mentoren hinter oder neben Dir. Spüre ihre Ausstrahlung. Stelle dir dann vor, dass die Mentoren dich mit Ihrer Hand sanft berühren. Höre nochmals di Information, die von jedem Mentor kam und nehme diese auf. Nimm die Farbe, Symbol oder was auch immer gesendet worden ist in Dir auf.

12. Gehe jetzt von langsam in die schwierige Situation und nehme die Geschenke der Mentoren mit. Sei neugierig, wie die Aspekte der Mentoren mit der Situation verschmelzen und Dich reicher machen. Was verändert sich?. Erlebe die Situation neu und geniese Deine neuen Möglichkeiten.

13. Future Pace. Gehe in die Zukunft, wo du diese neue Fähigkeit ähnlich brauchen könntest.