NLP Timeline und eine Trance dazu

NLP hat eine eigene Sicht auf die Welt, was heute immer mehr von der Wissenschaft erklärt wird. Das aktuelle  Thema geht mit der Frage einher: Wie codiere ich die Zeit in meinem Inneren. Also wie weiß ich schnell,  was gestern war und was vorgestern. Zu ineffektiv ist dabei die Variante, dass mit Erfahrungen zu verbinden. Das funktioniert zwar auch, doch wenn ich sage: Oh nein, ich war vorgestern bei meiner Großmutter nicht gestern, dann denke ich nicht so genau darüber nach, was da noch alles war. Sondern ich muss es schnell wissen. Bei der NLP Timeline  geht es in diesem spannenden Artikel um die Art der Codierung. Lese jetzt was das für Zeiten sind oder höre Dir die Trance auf der Mentalklinik an.

Die NLP Timeline Typen

Mentalklinik für die Ohren

Abendteuer auf der Zeitlinie

Glaubenssysteme auf der Timeline mit einer wundervollen Trance verarbeiten und verändern.

NLP definiert die Art der Codierung der Zeit durch eine oder mehrere Submodalitäten. z.B Ein Bild aus Vorgestern ist weiter entfernt als ein Bild von gestern. Und vor 10 Jahren ist noch weiter weg. Wenn man all die Bilder dann wie auf einer Schnur aufhängen würde ergäbe sich eine Linie oder Zeitlinie (NLP Timeline). Zukunft und Vergangenheit sind dann oft auch noch auf unterschiedlichen Seiten.

Grundsätzlich gibt es drei Typen:

NLP Timeline und die verschiedenen TypenThrough-Timer : Sehen Ihre Zukunft vor Augen und können klar einschätzen was für Zeit für Aufgaben benötigt werden. Nachteil: Leicht stressbar, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht.

In-Timer : Haben die Vergangenheit hinter sich und die Zukunft vor sich. Nachteil Kommen machmal zu spät.

Between-Timer: Mischung aus beiden.

 

 

Unser Gehirn ist ein wunderbares Organ. Die Art, wie wir denken, wie wir unsere Erinnerungen organisieren und wie uns unser Unbewusstes dabei hilft, steht beider Forschung und in der Wissenschaft erst am Anfang diverser Erklärungsmodelle. Wyatt Woodsmall, früher Mitarbeiter bei der Gestaltung des Modells von NLP entdeckte, dass wir unsere Erinnerungen virtuell im dreidimensionalen Raum um uns organisieren. Die Erkenntnis dieser Organisation und die gezielte Veränderung einzelner Komponenten gibt Dir ein wichtiges Werkzeug im Hinblick auf persönliche Veränderungen in die Hand.

Im NLP unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Zeitlinien (NLP TimeLines). Die einen gehen an irgendeiner Stelle in den Körper rein und wieder raus. Sie heißen „In-Time“. Die anderen sind völlig außerhalb des Körpers und der Besitzer kann sie durch und durch sehen. Sie heißen „Through-Time“. Bei Through-Time hat der Betrachter den völligen Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er sieht alle Ereignisse auf der Zeitlinie vor sich. Through-Time ist typisch für das westliche Denken, typisch dafür über alles einen Überblick zu haben, über alles informiert zu sein und alles durchzuplanen. In-Time ist typisch für das orientalische Denken, bei dem es um Erlebenstiefe und Fühlen geht und man immer in der richtigen Zeit ist. Through Time / Durch die Zeit In-Time / In der Zeit westlich östlich von links nach rechts von hinten nach vorn Vergangenheit / Gegenwart / Zukunft Zeit findet jetzt statt vor uns sichtbar nicht alles vor uns sichtbar geordnete Existenz Zeit ist flexibel Erinnerungen normalerweise dissoziiert Erinnerungen normalerweise assoziiert Zeitpläne sind wichtig Zeitpläne sind nicht so wichtig Schwieriger, im Hier und Jetzt leicht, sich auf die Gegenwart zu fokussieren zu bleiben.

Experimente mit der NLP Timeline

Übung 1: – Wie verläuft meine NLP Zeitlinie?

 Um die Art der Zeitlinie eines Menschen herauszufinden, beobachtest Du am besten seine nonverbalen Bewegungsimpulse, wenn Du ihn um folgendes bittest:

1. „Denke einmal darüber nach, wo Du mit Deinem Finger hinzeigen würdest, wenn Du in die Vergangenheit zeigst? Und wohin würdest Du zeigen, wenn Du in die Zukunft zeigst? Und wo würdest Du etwas Aktuelles wahrnehmen? Folge einfach Deiner spontanen Intuition, Deinem ersten Impuls, am besten mit geschlossenen Augen.

2. Schließe die Augen und stelle Dir vor, Du würdest in etwas sitzen, mit dem man Zeitreisen machen kann. Stelle Dir das ganz intensiv und plastisch vor. Nimm jetzt das Lenkrad in die Hand und gib Gas und fahre in die Vergangenheit. Und jetzt wende und fahre in die Zukunft. Im NLP kann man die NLP TimeLine als Bodenanker, z.B. mit einem Faden auslegen und damit arbeiten oder sich vorstellen, dass man über ihr schwebt und alle Ereignisse so aus einem angenehmen Abstand betrachten kann.

Übung 2 – NLP Timeline  verändern

1. Ein alltägliches Verhalten wählen „Denke bitte an ein einfaches, alltägliches Verhalten, das Du wiederholt in der Vergangenheit durchgeführt hast und wahrscheinlich in der Zukunft weitermachen wirst, wie z.B. frühstücken, zur Arbeit gehen, Zähne putzen, abwaschen, duschen, etc.“

2. Verhalten vergegenwärtigen zu verschiedenen Zeitpunkten „Denke bitte an dieses alltägliche Verhalten, wie du es vor langer Zeit, vor ca. 5 Jahren, ausgeführt hast. (Augenbewegungsmuster beobachten) Als nächstes denke daran, wie du es vor 5 Tagen gemacht hast. (Augenbewegungsmuster beobachten) Nun denke daran, wie es wäre, du es genau in diesem Augenblick tun würdest. (Augenbewegungsmuster beobachten) Und jetzt denke daran wie du es in 5 Tagen tun wirst. (Augenbewegungsmuster beobachten) Und jetzt denke daran wie du es in 5 Jahren tun wirst. Egal wo Du sein wirst, denke nur an die Handlung.“ (Augenbewegungsmuster beobachten)

3. Zeit : verschiedene Repräsentationen gleichzeitig abrufen Nimm diese fünf Beispiele. Wahrscheinlich hast Du eine Art Bild für jede Situation. Es kann ein Film sein oder auch ein Schnappschuss. Falls ein Kobold sie nun plötzlich alle vertauschen würde, wenn Du gerade nicht hinguckst, wie könntest Du sagen, welches zu welcher Zeit wäre? Versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, all diese Erfahrungen gleichzeitig zur Verfügung zu haben. Achte dabei nicht auf inhaltliche Unterschiede, z.B. wo Du dich befindest oder wie Dein Gesicht im Spiegel aussieht oder Deine Muskeln sich anfühlen. Achte auf die Submodalitäten der Bilder: Wo im Raum sind sie angesiedelt, wie groß sind sie, wie hell, wie transparent, wie deutlich, sind sie alle gleich farbig, wie weit entfernt sind sie, sind es sich bewegende Bilder oder stehen sie still? Wenn Du Schwierigkeiten hast, alle Bilder auf einmal zu sehen, dann tu einfach so, als ob du es könntest.“

4. „Wenn Du möchtest, kannst Du jetzt experimentieren. Du kannst dabei die Submodalitäten variieren, die Du schon benutzt, z.B. Veränderung der Größe, der Position, der Farbe, der Transparenz vornehmen. Beobachte dabei bitte die jeweilige Auswirkung und stelle Vor- und Nachteile fest! Wenn du möchtest kannst du mit anderen Submodalitäten experimentieren. Geh bei diesen Experimenten sehr aufmerksam und behutsam vor! Stelle sicher, dass Du alle Änderungen vorsichtig und behutsam ausprobierst und zurückgehst, wenn du Signale für ökologische Probleme (Desorientierung, Schwindel, Übelkeit) bekommst.“