Polardoxon als Energiespender oder Bremse im Teamalltag.
NLP hilft auf vielen Wegen Menschen zu mehr Selbstverantwortung in der
Arbeitswelt. Positive Ergebnisse sind höhere Kommunikationsdichte
und Genauigkeit im Informationsaustausch. Doch damit ist der Entwicklungsprozess
längst nicht abgeschlossen. In dem Maße, in dem die Eigenverantwortlichkeit
der eigenen Teammitglieder zunimmt, können die Teams mit den Polarityformaten
mehr über Ihre eigenen internen Polaritäten erfahren und lernen
diese als Energielieferanten zu utilisieren.
Die Polarityformate, wie zum Beispiel das Polardoxon, wurde von Markus
Röder, um Gruppen und Einzelpersonen die Grenzen Ihrer eigenen Leistungs-
und Kompensationsfähigkeiten zu zeigen und Lösungen daraus zu
herzuleiten.
Am DVNLP Kongress in München wir es einen kurzen Vortrag zu diesem
Thema geben. In diesem Vortrag werde ich vor allem auf die Aspekte der
Teamenergie eingehen, welche aus Spannungen in den Teams entstehen können.
Doch ist eine Spannung auch immer eine Möglichkeit, Energie untereinander
aufzubauen. Die Methode zeigt auch die Indikatoren für positive oder
negative Spannungen und wie diese im Unternehmen genutzt werden können.
So ist ein Indikator immer die Selbstverantwortung des Einzelnen im Umgang
mit sich, der Gruppe und den Vorgesetzten. Lösungen auf Individualebene
verändern.
Ein anderer Indikator ist die Varianz der Polaritäten. Sind die
Grenzen schnell erreicht oder sind die die beiden Punkte weit voneinander
entfernt. An dieser Stelle können Führungsqualitäten bewertet
und Motivation überprüft werden.
Das Polardoxon ist eine Technik, die eher für die Analytik von Einzel
und Gruppenprozessen gedacht ist, kann aber in Verbindungen mit systemischen
Techniken, wie dem Tetralemma auch gut für Veränderungsarbeit
genutzt werden.
Was ist das Polardox?
Das Kunstwort leitet sich aus den Worten Polaritäten und dem Wort
Paradox ab. Schauen wir uns zuerst die Polaritäten des
Lebens an:
Leben ist Ambivalenz hat Gunter Schmidt einmal so treffend bemerkt. Ohne
verschiedene Wahlmöglichkeiten gibt es keine Weiterentwicklung im
Leben. Das Buch: "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" von Richard
Precht, steht zum Zeitpunkt des Schreibens auf dem ersten Platz auf dem
Spiegelindex und ist ein Anzeichen für das Interesse an diesem Thema.
Links zum Thema:
http://www.buecher.de/shop/Philosophie-allgmein/Wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele/Precht-Richard-D-/products_products/detail/prod_id/22818132/
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