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Lernen 5 - NLP und LernenIn den siebziger Jahren machten Richard Bandler und John Grinder Experiemente, wie man erfolgreich mit dem Gehirn umgeht. Dabei haben sie führende Therapeuten der damaligen Zeit modelliert. Was dabei herauskam waren die Grundlagen des NLPs, oder der Neurolinguistischen Programmierung. Ich nenne es lieber neurolinguistische Prozessarbeit, was dem eigentlichen Kern näher kommt. Wenn Sie mehr über NLP wissen möchten dann hier : www.dvnlp.de Für das Lernen aus NLP Sicht, in Verbindung mit dem Wissen der vorangegangenen Kapiteln ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten: Lernen auf allen Ebenen: NLP definiert als aktive Sinnesanäle die VAKOG, visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, und gustatorisch. In unserem Gehirn befinden sich Repräsentationen dieser Kanäle. Jeder Mensch hat seine individuelle Verlagerung, welche Kanäle mehr oder weniger wichtig repräsentiert sind. Beim Training für größere Gruppen, ist es von Vorteil, wenn alle Kanäle angesprochen werden, so dass jeder mit dem Thema eine mehr oder weniger gute Repräsentation und damit Verknüpfung im Gehirn erzeugen kann. Individuelles Lernen muss hingegen herausfinden, auf welchm Kanal ein Lernender am besten aufnimmt. Aaron, ein 11 jähriger hatte extreme Probleme beim Lernen von Vokabel. Als ich herausfand, das er Filme bis ins Detail erzählen konnte fingen wir an Vokabel visuell zu lernen. Geht denn das. Aber ja! Sie müssen nur weg von dem Denken, dass Vokabeln nur intern gesprochen gemerkt werden können. Wir fingen mit Subjekten an, malten im Kopf die Worte auf die Subjekte. Stellen Sie sich mal einen Cola Automaten vor. Wo steht das Wort "Coke" und wie geschwungen ist es. Stellen Sie sich vor, wie dieses Wort anfängt zu zerließen und sich dann an einer neuen Stelle wieder zusammensetzt. Mit genügend Techniken und regelmäßiger Übung geht das irgendwann sehr schnell die Worte wieder abzurufen. Auch Verben und Adjektive können so schnell gelernt werden, wobei die Vorgehensweise etwas komplexer ist. Ich erinnere mich an einen Kollegen von mir, der als Trainer von Memory Techniken sich viele tausend Wörter auf Zuruf merken konnte und dann wieder in der richtigen Reihenfolge wiedergeben konnte. Die benutzte Technik war das bekannte Major System. Er wurde eingeladen zu einem komplexen Gehirntest, bei dem Stundenten überprüft wurden wie gut Sie mit schnell am Bildschirm auftauchenden Worten umgehen konnten. In den weiteren Stufen wurden noch Rechenaufgaben dazwischen geschaltet. Es war nie genug Zeit eine spezielle Technik zum Lernen zu entwicklen, dafür kamen die Worte zu schnell. Später kamen die Worte noch einmal, dann musste man herausfinden, welche Wörte nicht dabei waren. Er hatte in jeder Runde 100% Trefferquote, ohne dass er eine Technik im speziellen angewandt hat. Die Wissenschaftler waren erstaunt. Man könnte es sich so erklären, dass sein Gehirn sich an die Aufnahme von visuellen Informationen angepasst hat und optimiert hat. Lernen wird zum Kinderspiel.
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