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Lernen 4 - Unbewusst Lernen

Und zwar nach folgendem Schema :
1.) Informationen entspannt aufnehmen.
2.) Informationen in geeigneter Zeit unbewusst verarbeiten.

zu 1.)
Aus den vorher beschriebenen Erkenntnissen ergibt sich, dass Lernen, vor allem ein super schnelles Lernen (Superlearning), in einem Zustand der freudigen erwartungslosen Entspanntheit geschehen muss. Unser Gehirn und unser Körper sind dabei höchst aufnahmebereit. Wichtig ist, dass keine äußere Spannung diesen Prozess stört. Eigentlich sollte es sogar soweit gehen, dass alle aufgenommenen Informationen nicht vom Bewusstsein analysiert werden. Warum ? Weil das Bewusstsein mit seinen 7 +-2 Informationseinheiten pro Sekunde sehr langsam ist und weil während dieses bewussten Prozesses eine starke Filterung von Informationen geschieht, um zu verhindern, dass zu viele Informationen auf einmal vom Bewusstsein verarbeitet werden.

Negative Emotionen und auch Glaubensätze und Erwartungen müssen erst einmal ausgeschaltet werden. Ganz geht das nicht, doch ich kann bewusst einen wurderschönen Zustand erreichen, in dem ich vielleicht mit leichter klassischer Musik oder einer entspannten Haltung offen bin. Moderne Superlearn Methoden machen sich das zunutze. Und auch wenn Sie es nicht glauben. Durch so eine Konstellation ist es möglich Mengen an Daten zumindest erst einmal aufzuehmen. Beim Photoreading blättert man die Seiten im Sekundentakt durch und photographiert jede einzelne Seite innerlich. Mit ein wenig Technik und Übung können Sie so 300 Seiten in 6 Minuten aufnehmen.

Bei Gruppenprozessen könnte könnte man jeweils vor und nach einem Thema eine komrimierte Trance mit den wichtigsten Themen durchführen um Informationen schon mal vorab

zu 2.)
Aufnehmen heisst aber noch lange nicht wissen. Stellen Sie sich eine Uniparty oder Schulfeier vor, zu der erst einmal alle Schüler oder Studenten hereingelassen werden. Zuerst einmal wird ein völliges Durcheinander sein, doch dann bilden sich Gruppen. Manche kleiner manche größer. Und dann beginnt in Thema in der Gruppe. Und je mehr sich jemand mit so einem Thema indentifiziern kann, dest mehr wird er sich zugehörig zu einer Gruppe fühlen. Und je länger der Abend, desto eher hat so jeder seinen Platz gefunden, oder wenn nicht, dann geht er nach Hause.


So ähnlich ist das auch mit den Informationen. Durch die Entspannung haben wir die Tür weit aufgemacht und viele Informationen hereingelassen. Diese müssen jetzt erst einmal Ihren Platz finden. Ähneln die Informationen bereits bekanntem Wissen, werden Sie sich schnell dort etablieren. Das heisst, es beginnt eine chemische Reaktion, welche die Bildung von Synapsen aktiviert. Information ist wie eine Welle aus Wüstensand, die in Teilen einer Sekunde durch unser Hirn bläst und sich dort niederlässt, wo Anknüpfpunkte sind. Interessante Artikel finden Sie dazu in den Büchern des Bewusstseinsforschers Wilhelm H. Calvin [].

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